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Christina Westerhorstmann Jan 2018

Franchise-Wirtschaft 2017: Partnerwachstum stagniert

Keine Kommentare Franchisemonitor, Kommunikation

Florierender Arbeitsmarkt beschert Franchise-Wirtschaft 2017 moderates Wachstum. Über 120.700 Franchise-Partner sind in Deutschland mit einem erprobten Geschäftskonzept selbstständig. Ein stärkeres Wachstum kann in Zukunft nur eine neue Ausrichtung der Betriebstypen und Franchise-Zentralen bringen.

Die Franchise-Wirtschaft in Deutschland legt 2017 ein moderates Wachstum hin und bleibt dabei ohne den erhofften Befreiungsschlag in Sachen Expansion. Die bundesweit 950 Systeme zählen 2017 rund 120.700 Franchise-Partner (+1,2 Prozent), so die Ergebnisse einer aktuellen Vollerhebung des Bonner forum franchise und systeme. Insgesamt beschäftigen sie in über 161.700 Betrieben (+ 1,5 Prozent) rund 710.000 Mitarbeiter (+ 1,8 Prozent) und erwirtschaften einen Systemumsatz von über 108 Mrd. Euro (+ 4,2 Prozent).

Franchise_Facts_2017

 

„Viele Systeme sind im letzten Jahr von innen heraus gewachsen“, erklärt Felix Peckert, Chef des forum franchise und systeme. Neben den bestehenden Partnern haben auch die Franchise-Geber selbst vermehrt eigene Standorte eröffnet. Rein rechnerisch hat jedes System im Durchschnitt etwa 1,5 Franchise-Partner netto hinzugewonnen. „Um nachhaltig zu expandieren, bedarf es bei den meisten Systemen mindestens zehn neuer Partner pro Jahr“, erläutert Peckert. „Größere Systeme benötigen wahrscheinlich einen jährlichen Zuwachs von zehn Prozent, um nicht auf der Stelle zu treten!“

Auf der Suche nach einem besseren Leben

Arbeitnehmern, die sich beruflich verändern wollen, können Franchise-Systeme oftmals genau das bieten, was sie suchen. Erfolgsbeispiele wie Back-Factory (Gastronomie), Home Instead (Seniorenbetreuung) und Town & Country Haus (Hausbau) zeigen: Erprobte Geschäftskonzepte finden sich in allen Branchen. An der Spitze steht weiterhin der Dienstleistungsbereich mit 35 Prozent. 30 Prozent der Systeme finden sich im Handel. Es folgen die Gastronomie-, Touristik- und Freizeit-Anbieter (25 Prozent) sowie der Bereich Handwerk, Bau und Sanierung (10 Prozent).

Anders als die abhängige Beschäftigung setzen die meisten Systeme auf Quereinsteiger. Gerade konzernmüden Führungskräften kann Franchise damit einen Ausweg aus dem beruflichen Hamsterrad bieten. „Wer wechseln will, ist in erster Linie auf der Suche nach einem glücklicheren Leben“, ist sich Peckert sicher. „Den eigenen Arbeitsalltag freier gestalten zu dürfen, ein spannenderes Aufgabenspektrum und mehr Entscheidungsfreiheiten zu haben, geben für viele den tatsächlichen Ausschlag.“ Denn „gutes Geld“ zu verdienen, ist für die meisten selbstverständlich geworden – zumindest in den Zielgruppen der Franchise-Systeme. Wer sich mit einem Franchise-Konzept selbstständig machen möchte, muss im Schnitt etwa 75.000 bis 125.000 Euro in einen Betrieb investieren.

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Christina Westerhorstmann Sep 2017

DIALOG: Partnerintegration & Onboarding

Keine Kommentare Veranstaltungen

Kostenfreier Erfahrungsaustausch für Franchise-Geber am 11. Oktober 2017 bei Sagaflor

Banner_Dialog_fb

 

Jetzt mal ehrlich – wie reagieren Sie, wenn morgen zehn neue Franchise-Partner an die Tür klopfen und den Franchise-Vertrag unterzeichnen wollen? Empfinden Sie pure Freude oder steht Ihnen und Ihren Mitarbeitern dann der Schweiß auf der Stirn?

Hat man einen neuen Interessenten für eine Franchise-Partnerschaft überzeugt, beginnt die eigentliche Arbeit der Franchise-Zentrale. In der Phase der Partnerintegration und des Onboarding werden die entscheidenden Weichen für den Erfolg gelegt!

Von der Vorgründungsphase über die Gründungsphase bis hin zum erfolgreichen Abschluss der Aufbauphase ist der Franchise-Geber mit seinem Know-how und seiner Erfahrung besonders gefragt.

  • Wie sollte man die Partnerintegration und das Onboarding idealerweise gestalten?
  • Welche Informationen sollte der Franchise-Partner wann erhalten?
  • Wie sieht der optimale Ausbildungsplan aus?
  • Wie stark sollte die Unterstützung (z. B. beim Ladenbau oder Eröffnung) ausfallen?
  • Was kann man tun, damit sich ein neuer Franchise-Partner gut im System aufgenommen fühlt?
  • Und wann ist das Onboarding eigentlich abgeschlossen?

Diskutieren Sie unter Franchise-Gebern, wie der Integrations- und Onboardingprozess optimal gestaltet werden kann und welche Lösungen sich bewährt haben, um die entscheidenden Weichen für ihren langfristigen Erfolg zu legen!

  • :DIALOG PARTNERINTEGRATION
  • Mittwoch, 11. Oktober 2017 • 13:00 bis 17:30 Uhr
  • bei SAGAFLOR AG • Eugen-Richter-Str. 1 • 34131 Kassel

Die Veranstaltung ist auf 15 Teilnehmer begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Für Ihre Anmeldung zu der Veranstaltung oder bei Rückfragen steht Ihnen Frau Ina Rogalsky als Ansprechpartnerin zur Verfügung (Tel. 0228-91158.68, i.rogalsky(at)peckert.de).

Weitere Infos unter www.peckert.de/dialog.

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Christina Westerhorstmann Jun 2017

Newsletter: Franchise-Partner informieren, Franchise-Partnerschaft inszenieren

Keine Kommentare Allgemein, Kommunikation

Der Newsletter zählt in der internen Kommunikation von Franchise-Systemen zu den am häufigsten eingesetzten Instrumenten. Seine Aufgabe ist es dabei nicht nur, Know-how und Neuigkeiten aus dem System an die Franchise-Partner zu vermitteln. Vielmehr dient er auch der Inszenierung der Marke. Damit zahlt er  vor allem auf das so wichtige Branding als Arbeitgeber und als Franchise-Geber ein.

Damit Ihre gewollten Botschaften die Franchise-Partner (und deren Mitarbeiter) auch erreichen, sollten Sie zunächst ein kurzes Konzept für Ihren Newsletter entwickeln, bevor Sie mit der Umsetzung starten.

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Konzeption

Für die Konzeption Ihres Newsletters sollten Sie die nachfolgenden Punkte definieren:

  • Wen möchten Sie erreichen? Richtet sich der Newsletter ausschließlich an die Franchise-Partner oder möchten Sie auch deren Mitarbeiter ansprechen? Welche weiteren Adressaten (z. B. Interessenten, Multiplikatoren) können Sie in den Verteiler aufnehmen?
  • Was möchten Sie erreichen? Stehen wichtige Systeminformationen im Vordergrund (z. B. über neue Produkte) oder möchten Sie Ihre (Franchise-)Marke inszenieren?
  • Welche Inhalte und Botschaften möchten Sie vermitteln? Welches Bild möchten Sie als Franchise-Geber vermitteln?
  • Wie möchten Sie sich als Franchise-Geber darstellen? Der Newsletter sollte immer zum Konzept passen. Ein junges, trendorientiertes Unternehmen sollte auch beim Newsletter frisch und modern daherkommen.
  • Über welchen Kanal verbreiten Sie den Newsletter? Digital oder Print lautet hier die Gretchen-Frage. Als Faustformel gilt: Wählen Sie die digitale Variante für schnelle Systeminformationen. Eine Print-Ausgabe eignet sich dagegen besonders gut, um die Franchise- und Arbeitgebermarke wertig zu inszenieren.

 

Vor allem für stark wachsende Franchise-Systeme ist es sinnvoll, mehr als einen Newsletter zu etablieren. Unsere Empfehlung:

  1. Geben Sie einen Chef-Newsletter heraus, der sich ausschließlich mit wichtigen Informationen an Ihre Franchise-Partner richtet.
  2. Nutzen Sie das Instrument eines Magazin-Newsletters dafür, um Ihre Marke, Ihr Franchise-System und die Franchise-Partner mit ihren Mitarbeitern zu inszenieren.

Beide Instrumente stellen wir Ihnen nachfolgend kurz vor.

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Christina Westerhorstmann Mai 2017

Der gute Ruf: Der richtige Umgang mit Bewertungen im Internet

Keine Kommentare Allgemein, Kommunikation, Online Medien, Partnerakquisition

Haben Sie sich als Franchise-Geber auch schon mal über schlechte Bewertungen im Internet geärgert? Von unzufriedenen Kunden, ehemaligen Mitarbeitern oder ausgeschiedenen Franchise-Partnern, die auf Bewertungsplattformen, in sozialen Medien oder in Foren ihrem Ärger Luft machen? Dann haben Sie sich bestimmt auch gefragt, wie Sie denn nun damit umgehen sollen. Stillhalten? Aussitzen? Den Rechtsanwalt anrufen? Oder selbst das Wort ergreifen? Ein Plädoyer für den offenen Umgang mit Internetbewertungen.

Young nerd fighting against negative reactions in social media / editable flat vector illustration, clip art„Ein guter Ruf geht weit, ein schlechter noch viel weiter!“

Um eines gleich vorweg zu nehmen: Ein Patentrezept im Umgang mit Bewertungen gibt es nicht. Wenn man sich jedoch vor Augen führt, dass zwei von drei Bundesbürgern sich laut einer GfK-Umfrage vor einer verbindlichen Kaufentscheidung zunächst nach Bewertungen im Netz erkundigen, dann wird schnell klar: Als Unternehmen kann es einem heutzutage nicht egal sein, was im Internet über einen geschrieben wird. Das gilt besonders für Franchise-Geber im Hinblick auf den Aufbau und der Pflege ihrer Marke. Wenn sich zum Beispiel auf der Facebook-Seite eines Franchise-Betriebs Kunden beschweren oder auf der Arbeitgeberbewertungsplatt Kununu Mitarbeiter eines Franchise-Partners Dampf ablassen, dann kann dies der Reputation des gesamten Systems schaden.

Die eigene Online-Reputation im Auge zu behalten, gehört deshalb zu den Pflichtaufgaben einer jeder Unternehmenskommunikation. Für Franchise-Geber gilt das in Bezug auf das gesamte System. Wer sich ein kostenpflichtiges Monitoring durch professionelle Anbieter nicht leisten möchte, sollte mindestens kostenfreie Alert-Dienste nutzen, um zu wissen, was im Netz passiert. Am schlimmsten ist es schließlich, wenn Sie als Unternehmen gar nicht wissen, was im Netz längst alle nachlesen können. Denn nicht Kunden, auch Ihre künftigen Mitarbeiter, Franchise-Partner und Lieferanten finden hier eine hervorragende Quelle, um sich einen Eindruck von dem Unternehmen oder der Marke zu machen, der sie ihr Vertrauen schenken sollen.

„Man kann nicht nicht kommunizieren!“

Der berühmte Satz von Paul Watzlawick stimmt auch hier. Wenn Sie als Franchise-Geber beispielsweise die Stimmen und Meinungen anderer zu ihren Erfahrungen als Franchise-Partner einfach ignorieren, kann das Bände sprechen. Die Kunst besteht darin, aufrichtig und verbindlich zu antworten – ohne eine nicht mehr enden wollende Diskussionsrunde anzustoßen oder gar zu befeuern. Seien Sie mutig und signalisieren Sie Offenheit, aber kommunizieren Sie mit Sorgfalt und Bedacht! Beim Thema Bewertungen & Co. geht es auch nicht immer um Schadensbegrenzung. Ein aktiver Umgang mit (positiven und negativen) Bewertungen birgt eine Menge Chancen. Wussten Sie, dass die Kaufwahrscheinlichkeit sich um 186 Prozent erhöht*, wenn Unternehmen auf Bewertungen hilfreich Bezug nehmen? Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz zahlen auf Ihre Reputation ein. Und davon können Sie langfristig profitieren! Ganz nach dem Motto „Tue Gutes und rede drüber“ sollten Sie zudem auch ihre Unternehmenskommunikation so ausrichten, dass ihre Reputation als Franchise-Geber und als Arbeitgeber nachhaltig gestärkt wirkt.

 

10 Tipps: So reagieren Sie auf Bewertungen richtig

1. Der Ton macht die Musik

Freundlich, wertschätzend und sachlich – gehen Sie gezielt und konstruktiv auf Beanstandungen ein. Formulieren Sie auf Augenhöhe und machen Sie sich Gedanken über die Anrede. Nicht jeder möchte im Netz geduzt werden – und nicht immer schafft ein „Sie“ Vertrauen und Nähe.

2. Fehler zugeben

Entschuldigen Sie sich, wenn tatsächlich mal etwas schief gelaufen ist, oder drücken Sie Ihr Bedauern aus. In manchen Fällen werden schlechte Bewertungen dann sogar wieder gelöscht. Rechtfertigungen sollten dagegen vermieden werden.

3. Individuell antworten

Antworten von der Stange sind in den meisten Fällen nicht zielführend. Ihr Gegenüber merkt schnell, ob Sie es ernst meinen oder nicht.

4. Lösung anbieten

Bieten Sie Ihrem Gesprächspartner eine Lösung ein. Das kann beispielsweise auch der Hinweis auf eine persönliche Kontaktaufnahme sein, um eine Frage zu beantworten oder ein Problem zu lösen. So haben Sie auch die Chance, ein Thema aus dem öffentlichen Raum in den privaten Raum zu verlagern.

5. Zuständigkeiten auswählen

Abhängig von der Thematik und dem Sachverhalt sollte festgelegt werden, wer antwortet. Wenn auf eine Franchise-Frage beispielsweise ein Mitarbeiter aus dem Marketing antwortet, kann die Glaubwürdigkeit der Antwort schnell in Frage gestellt werden.

6. Franchise-Partner einbinden

Klären Sie in Ihrem System, wer auf welche Themen antwortet. Geben Sie Ihren Franchise-Partnern Hilfestellung, wie sie mit Bewertungen umgehen sollen oder schaffen Sie Regelungen, an wen sich die Partner im Bedarfsfall wenden sollen.

7. Zeitnah kommunizieren

Eine Antwort sollte immer zeitnah erfolgen. Nur dann haben Sie die Chance, Herr der Kommunikation zu bleiben. Wer sich zu lange Zeit lässt mit einer Antwort, riskiert zudem, eine längst eingeschlafene Diskussion wieder neu zu entfachen.

8. Kurz und präzise antworten

Reden Sie nicht um den heißen Brei herum. Formulieren Sie kurz, präzise und sachlich. Argumentieren Sie nach Möglichkeit mit echten Fakten.

9. Positive Themen nicht vergessen

Es ist nicht alles schlecht. Vergessen Sie auf keinen Fall, auch positive Meinungen ebenso ernst zu nehmen wie negative. Natürlich dürfen Sie sich öffentlich auch über Lob und Zufriedenheit freuen!

10. Rechtsanwalt hinzuziehen

Neben echter Kritik gibt es natürlich auch Fälle von Rufschädigung und Verleumdung. Und nein, Sie müssen und sollten sich selbstverständlich nicht alles, was im Internet über Sie geschrieben wird, gefallen lassen. In diesen Fällen ist der Weg zum Anwalt der richtige.

* Quelle: eKomi 2016

 

Fotonachweis: © nadia_snopek – Fotolia.com

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Christina Westerhorstmann Aug 2016

Die Homepage für Franchise-Geber

1 Kommentar Allgemein, Kommunikation, Online Medien, Partnerakquisition

Franchise-Interessenten für sich gewinnen

In der Gewinnung von Interessenten für Ihre Franchise-Partnerschaft nimmt die eigene Unternehmenswebsite eine zentrale Rolle ein. In der Regel landen auf dieser all jene Kontakte, die zuvor über Ihre Kommunikationsaktivitäten auf Ihr Franchise-System aufmerksam geworden sind. Ihre Website ist ein zentraler Dreh- und Angelpunkt, auf der alle Kanäle zusammenlaufen. Damit ist sie wie eine Art Tür von der virtuellen zur realen Welt. Über sie werden aus Besuchern echte Interessenten.

Und daraus ergibt sich die vielleicht wichtigste Anforderung: Durchlässigkeit! Ihre Unternehmenswebsite muss den Besucher abholen, sein Informationsbedürfnis befriedigen und ihn dann dazu motivieren, mit Ihnen Kontakt aufnehmen zu wollen. Wenn eine Website diese Anforderung nicht erfüllt, sind viele der Kommunikationsaktivitäten nutzlos, da sie ins Leere laufen. Im Hinblick auf die Interessentengewinnung darf die Unternehmenswebsite also nicht wie eine Mauer sein, die nur schwer zu überwinden ist oder an der man sogar abprallen kann. Vielmehr soll sie die Chancen, dass sich ein Interessent bei Ihnen meldet, vergrößern.

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Im Nachfolgenden erhalten Sie einige Anhaltspunkte, was eine Unternehmenswebsite leisten muss, um die Interessenten- und Mitarbeitergewinnung zu beflügeln.

Eigene URL für die Franchise-Seiten?

Sollte man auf der Unternehmenswebsite einen eigenen Menüpunkt „Franchise“ und/oder „Karriere“ integrieren? Oder ist es besser, eine ganz eigene Internetseite zu gestalten, die ausschließlich der Interessentengewinnung dient? Unsere Empfehlung ist es, die Karriere- und Franchise-Seiten auf der regulären Unternehmenswebsite zu integrieren. Vorteil: Sie können von dem bereits bestehenden Traffic durch den Endkunden profitieren und diese zum Beispiel über prominente Banner auf die Karriere- und Franchise-Seiten holen. In der Regel befinden sich unter den Endkunden schließlich eine Menge potenzieller Franchise-Partner. Eine eigene Franchise- und Karrierewebsite sollten Sie immer dann in Erwägung ziehen, wenn sich Endkunden-Zielgruppe und Franchise-Partner-Zielgruppe widersprechen.

Gute Auffindbarkeit

Nicht selten kommt es vor, dass man die Karriere- und Franchise-Seiten erst suchen muss, wenn man sich auf der Startseite der Unternehmenswebsite befindet. Achten Sie daher darauf, dass die Seiten prominent beworben und leicht auffindbar sind. Wer seine Seiten versteckt, darf sich schließlich nicht über zu wenig Bewerber wundern.

Content ist Trumpf

Neben einem ansprechenden Design sollten alle wichtigen Inhalte für den Interessenten schnell und verständlich zu erfassen sein. Die wichtigsten Fragen, die ein Interessent hat, sollten möglichst schnell und leicht beantwortet werden:

  • Welches Geschäfts- und Unternehmenskonzept bieten Sie an?
  • Wen suchen Sie als Franchise-Partner? Was sind seine Aufgaben?
  • Was sind die tatsächlichen Vorteile der Franchise-Partnerschaft?
  • Was sind die Konditionen und Verdienstchancen?
  • Wer steht als Franchise-Geber dahinter?
  • Wie läuft der Bewerbungsprozess? Was sind die nächsten Schritte?

Bei der Content-Erstellung reicht es nicht aus, die Website als Broschüre im Internet zu verstehen. Arbeiten Sie möglichst multimedial. Texte sollten von aussagekräftigen Bildern und idealerweise auch Videos umgeben sein. Das schafft Abwechslung! Außerdem empfiehlt es sich, mit Testimonials zu arbeiten. Lassen Sie Ihre erfolgreichen Franchise-Partner auch auf Ihrer Website zu Wort kommen. Testimonials genießen eine hohe Glaubwürdigkeit.

Kontaktaufnahme motivieren

Machen Sie es dem Bewerber so einfach wie möglich. Wer erst lange nach einer Kontaktmöglichkeit suchen muss, wird es sich vielleicht anders überlegen. Am besten ist es daher, wenn mindestens eine Kontaktmöglichkeit immer sichtbar ist. Ein Kontakthinweis kann zum Beispiel in der Kopfzeile oder in eine Spalte am Seitenrand integriert werden, von dem aus man dann zur eigentlichen Kontakt-Unterseite gelangt.

  • Benötigte Angaben: Überlegen Sie, welche Angaben Sie zu diesem Zeitpunkt wirklich benötigen. Je mehr Informationen Sie bereits abfragen, desto größer wird die Hürde für den Interessenten, sich bei Ihnen zu melden.
  • Rückruf-Funktion: Bieten Sie die Möglichkeit an, den Interessenten zu einem von ihm gewünschten Zeitpunkt anzurufen.
  • Ansprechpartner: Bewährt hat sich, einen persönlichen Ansprechpartner mit Name, Bild und Kontaktmöglichkeiten anzugeben. So weiß der Interessent sofort, mit wem er es zu tun hat und wer ihm evtl. Rückfragen beantworten kann.

Positive Candidate Experience

Für Franchise-Geber ist es ein wichtiger Erfolgsfaktor, für eine positive „Candidate Experience“ zu sorgen. Und das fängt schon bei der Kommunikation auf Ihrer Website an. Nicht nur Sie als Franchise-Geber möchten bald eine Menge Informationen über Ihren Bewerber haben. Auch Ihre Interessenten haben ein eigenes Informationsbedürfnis, das es hier zu befriedigen gilt. So haben Studien gezeigt, dass Jobsuchende insbesondere die nachfolgenden Informationen wünschen:

  • Ansprechpartner mit Kontaktdaten
  • Informationen über das weitere Bewerbungsverfahren
  • Informationen über benötigte Unterlagen

Den Ansprechpartner und die Informationen über das weitere Verfahren können Sie bereits auf der Website beschreiben. Hat der Interessent die Anfrage abgeschickt, sollten Sie in jedem Fall auch die Bestätigungs-E-Mail dafür nutzen, weitere Informationen zur Verfügung zu stellen (z.B. Franchise-Broschüre) oder die benötigten Unterlagen anfordern (z.B. Lebenslauf). Auf Dauer empfiehlt es sich, die Prozesse möglichst zu automatisieren. Das spart Zeit, Manpower und verschafft dem Interessenten ein Gefühl von Transparenz und Professionalität.

Optimiert für mobile Endgeräte

Ein responsives Design, das die Inhalte auch auf mobilen Endgeräten professionell darstellt, gehört heute zum Standard und darf daher auch bei den Karriere- und Franchise-Seiten nicht fehlen. Darüber hinaus sollten die Inhalte auch über Social-Media-Kanäle teilbar sein.

 

Sie finden dieses Thema interessant? Dann sollten wir den Dialog persönlich fortsetzen. Rufen Sie mich an unter 0228-91158.22.
 
 
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Christina Westerhorstmann Mrz 2016

Wie Franchise-Geber vom Aufbau einer Arbeitgebermarke profitieren können

Keine Kommentare Kommunikation, Partnerakquisition

Der „War for Talents“ ist seit Jahren im vollen Gange. Unternehmen buhlen um die besten Kräfte und investieren Millionen ins Personalmarketing, um diese für sich zu gewinnen. Auch an der Franchise-Wirtschaft macht diese Entwicklung keinen Halt. Es mangelt an einer ausreichenden Zahl an Interessenten – im Durchschnitt haben deutsche Franchise-Systeme im vergangenen Jahr gerade mal 1,6 neue Franchise-Partner netto hinzugewonnen. So wie die allermeisten Unternehmen müssen auch Franchise-Geber heutzutage mehr als noch vor Jahren dafür tun, um auf dem Arbeitsmarkt punkten zu können. Denn vor allem dort treffen sie auf den größten Pool an potenziellen Franchise-Partnern: Jedes Jahr wechseln rund fünf Millionen Angestellte ihren Arbeitsplatz.

Engagement und Commitment fördern

Alleine mit dem Schalten einer „simplen“ Anzeige, ist es in der Regel nicht getan. Vielmehr geht es heute um das sogenannte „Employer Branding“. Nicht das, was man gerne über sich hört, ist entscheidend, sondern das, was tatsächlich über einen gedacht wird. Das Image als Arbeitgeber hat entscheidenden Einfluss darauf, ob es gelingt, neue Kräfte zu gewinnen:

  • 52 Prozent der Arbeitnehmer würden nicht zu einer schwachen Arbeitgebermarke wechseln, so eine im November 2015 veröffentlichte Studie von „LinkedIn“.
  • Fast ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer würde bei einem Jobwechsel auf eine Gehaltserhöhung verzichten, wenn das neue Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke ist.
  • Im umgekehrten Fall würden sich 21 Prozent den Wechsel zu einer schwachen Arbeitgebermarke mit einem Gehaltsaufschlag von mindestens 10 Prozent kompensieren lassen.

Kein Wunder, dass „Employer Branding“ in den HR-Abteilungen eine Top-Priorität genießt. Dabei dienen die Investitionen in diesen Bereich nicht nur der einfacheren Personalgewinnung. Eine Studie der Universität St. Gallen für das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität zeigt: „Mitarbeitende, die ihren Arbeitgeber als attraktiv empfinden, zeigen höheres Engagement und Commitment. […] Ist ein Arbeitgeber also für seine Mitarbeitenden attraktiv, fühlen sie sich mit dem Unternehmen sehr verbunden und verrichten ihre Arbeit mit Stolz und Begeisterung.“ Die Unternehmensleistung steige um 16 Prozent, der Return on Invest und die Kundenbegeisterung jeweils um 12 Prozent.

Warum würden Sie sich in Ihrem Unternehmen bewerben?

Und im Franchise? Was können Franchise-Geber aus diesen Erkenntnissen lernen? Auch Franchise-Geber müssen ihre Marke weiterdenken. Nicht nur in Bezug auf ihre Produkt- oder Konsumentenmarke, sondern auch in Bezug auf ihre Arbeitgeber- und Franchise-Marke gilt es, ein klares Profil herauszubilden und sich zu positionieren.

Haben Sie sich einmal überlegt, warum sich ein gut ausgebildeter Facharbeiter mit jahrlanger Erfahrung gerade bei Ihnen Franchise-Partner bewerben sollte? Was macht Sie als Arbeitgeber und Franchise-Geber besonders? Wofür stehen Sie? Wie ist das Klima unter Ihren Franchise-Partnern und den Mitarbeitern? – mit diesen und anderen Fragen sollte sich jeder Franchise-Geber regelmäßig beschäftigen und eine Strategie für die eigene Markenbildung entwickeln. So kann es Ihnen gelingen, sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten und im „War for Talents“ zu punkten.

Kanalübergreifend kommunizieren

Die Maßnahmen, die dem Auf- und Ausbau einer Arbeitgeber- und Franchise-Marke dienen, sind vielfältig. Ein Patentrezept gibt es nicht. Gleichwohl sollte die gesamte Kommunikation zielgruppenorientiert und über alle Kommunikationskanäle hinweg ausgerichtet werden. Sämtliche Instrumente – von der dialogfähigen Karrierewebsite über wirksame Kommunikationsinstrumente bis hin zu externen und internen Veranstaltungen – sollten die Kernbotschaften wiedergeben. Hilfreich ist es, sich einmal in seine Zielgruppe hineinzuversetzen: Welche Informationen würden Sie erwarten, damit sie bereit wären, Ihr Erspartes zu investieren? Und achten Sie auf Authentizität. Ein klares Bekenntnis zur Authentizität ist eines der wichtigsten Gebote. Denn nicht das, was Sie gerne über sich hören möchten, ist entscheidend, sondern das, was beim Empfänger tatsächlich ankommt…

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Christina Westerhorstmann Dez 2015

Kommunikations-Check 2016:
Starten Sie jetzt los

Keine Kommentare Allgemein, Kommunikation

Mit dem neuen Jahr beginnt für Sie als Franchise-System auch ein neues Kommunikationsjahr. Haben Sie Ihre Ziele schon formuliert? Stehen die Botschaften, mit denen Sie 2016 punkten können? Haben Sie dazu passende Maßnahmen kreiert?

Für Franchise-Systeme ist die Unternehmenskommunikation ein wichtiger Erfolgsfaktor. Nach außen soll sie die angebotene Unternehmer- und Karrierechance transportieren und die Gewinnung neuer Franchise-Partner und Mitarbeiter befeuern. Nach innen dient die Kommunikation insbesondere dem Wissenstransfer. Sie beeinflusst die Motivation und Bindung Ihrer Franchise-Partner – und damit selbstverständlich auch auf den Systemumsatz.

Der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt, die Unternehmenskommunikation und PR-Aktivitäten neu auszurichten. Angefangen bei der Strategie über die Positionierung und Botschaften bis hin zur Definition der jeweiligen Instrumente und der Erstellung konkreter Projektpläne. Was hat sich in der Vergangenheit bewährt? Welche Optimierungen und Anpassungen können vorgenommen werden? Passen die Botschaften zur Zielgruppe und den Unternehmenszielen? Diese und andere Fragen sollten in Ihrem persönlichen Kommunikations-Check 2016 nicht fehlen.

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Wir haben zudem fünf zentrale Themen ausgewählt, die Ihnen als zusätzliche Anregung dienen soll:

1.    PR-Themen: Themen und Botschaften kreieren, die Medien interessieren

Das Thema Franchise wird von der Presse meistens nicht nur als komplex wahrgenommen. In der Regel hat es auch nicht die erforderliche Relevanz. Sich in einer Gemengelage aus Euro-, Finanz- und Flüchtlingskrise mit dem eigenen Thema durchzusetzen, ist nicht einfach. Deshalb umso wichtiger: Es kommt auf den richtigen Aufhänger und die Botschaften an. Was ist relevant? Was ist aktuell? Und wie kann ich meine Absenderkompetenz erhöhen? Events und Studien bieten z. B. einen guten Aufhänger. Prominente Fürsprecher und Multiplikatoren können helfen, dass Sie gehört werden. Überlegen Sie zudem, wie Sie auch auf bereits fahrende Züge aufspringen und an welche aktuell brisanten Themen Sie sich dranhängen können.

 2.    Interne Kommunikation: Zielgruppengerechte Ansprache ist Trumpf

Für die Identifikation der Franchise-Partner und Mitarbeiter mit dem System und der Marke ist die interne Kommunikation wesentlich. Dabei sollte es nicht nur um Bekanntmachungen von z. B. neuen Mitarbeitern in der Zentrale gehen. Auch wie stark Systemstandards befolgt und ob Werbekampagnen zuverlässig in den Partnerbetrieben umgesetzt werden, ist mitunter ein Ergebnis der internen Kommunikation. Prüfen Sie daher zunächst, ob Ihre Nachrichten und Informationen wahrgenommen werden. Etablieren Sie unter Umständen verschiedene Instrumente je nach Nachrichtenwert. Und achten Sie auf die zielgruppengerechte Ansprache: Welche Information ist für Chefs von Bedeutung, welche ist für Mitarbeiter wichtig?

 3.    Erfa/Jahrestagung: Balance zwischen Wissensvermittlung und Unterhaltungsevent

Wissen Sie, was Ihre Franchise-Partner von Ihrer Jahrestagung erwarten? Steht die Wissensvermittlung im Vordergrund? Oder setzen Sie auf motivierende Incentives, die das Wir-Gefühl stärken? Wie genau das Verhältnis zwischen Wissen und Unterhaltung aussehen sollte, lässt sich pauschal nicht beantworten. Überlassen Sie die Ausrichtung Ihrer Jahrestagung aber nicht dem Zufall. Betten Sie diesen Event in die übrigen Maßnahmen zum Wissenstransfer sinnvoll ein. Und klopfen Sie behutsam die Erwartungshaltung Ihrer Partner ab. Nicht zuletzt lässt sich eine solche Veranstaltung auch im Nachgang nutzen, um die Attraktivität Ihrer Franchise- und Arbeitgeber-Marke weiter zu stärken.

 4.    Partnergewinnung: Effektiver Budgeteinsatz zur Partnergewinnung

In Sachen Partnergewinnung würden die meisten Franchise-Geber wohl Henry Ford zustimmen. „Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.“ Aber Ford hat auch gesagt: „Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“ Die Gewinnung neuer Franchise-Partner kostet Ressourcen – Zeit, Geld und Manpower. Betrachten Sie bei der Planung Ihrer Kommunikationsmaßnahmen daher nicht nur die Maßnahmen zur Leadgewinnung (Was hat sich bewährt? Was nicht?). Der Umgang mit den Interessenten und der Aufbau eines engmaschigen Dialogs sind mindestens genauso wichtig, damit sich die Investitionen in die Partnergewinnung auch in Form von Franchise-Verträgen nachhaltig auszahlen.

 5.    Social Media: Direkte Wege der Kommunikation nutzen

Unter PR-Profis wird Social Media inzwischen als das am meisten überschätzte Instrument gehandelt. Das ist die eine Sichtweise. Die andere Sichtweise betont die scheinbar endlosen Möglichkeiten, auf direktem Weg mit der Zielgruppe in einen Dialog zu treten. Für Franchise-Systeme stellt sich zudem immer wieder die Frage, inwiefern ein zentraler Auftritt von lokalen Auftritten der Franchise-Betriebe flankiert werden sollte. Planen Sie Ihre Social-Media-Strategie und die dazu passenden Maßnahmen sorgfältig. Überlegen Sie vorher, welche Ressourcen die verschiedenen Kanäle erfordern und wie Sie das Community-Management zentral abbilden können. Ein Weg führt an Social Media wohl nur in den wenigsten Fällen vorbei. Manchmal kann weniger aber mehr sein.

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Christina Westerhorstmann Mrz 2015

Pflichtprogramm für Franchise-Geber: Eine hohe Reputation aufbauen

Keine Kommentare Kommunikation

„Ein guter Ruf geht weit, ein schlechter noch viel weiter.“

Auch in der Franchise-Wirtschaft machen Unternehmen immer wieder die Erfahrung, dass dieses Sprichwort nichts an Aktualität verloren hat. Nach einer Ad-hoc-Befragung des Instituts für Markenfranchise Ende 2014 ist jeder zweite Franchise-Geber der Meinung, dass das Image einen Einfluss auf die Partnergewinnung hat. Nur etwa jeder vierte Franchise-Geber findet, dass Franchise ein positives Image in der Öffentlichkeit hat. Zugegeben – zum Zeitpunkt der Umfrage sorgte ein prominentes Franchise-System nahezu täglich für Schlagzeilen in den Medien. Doch auch unabhängig von solchen äußeren Einflussfaktoren, ist es für Franchise-Geber entscheidend, an ihrem guten Franchise-Ruf zu arbeiten.476959_web_R_by_Thorben Wengert_pixelio.de

Eine hohe und tadellose Reputation und das dazu gehörige Reputationsmanagement erweisen sich als wichtige Erfolgsfaktoren in der Expansion. Sicherlich, es geht auch ohne. Aber dann dürfte es umso schwieriger fallen, sich als Franchise-Geber im Wettbewerb um die besten Kandidaten gegen andere expansive Systeme und attraktive Arbeitgeber durchzusetzen. Eine hohe Reputation dagegen kann die Partnergewinnung beflügeln. Sie schafft Aufmerksamkeit, Vertrauen und bestärkt Interessenten in ihrer Entscheidung für ein bestimmtes Franchise-System. Und nicht zuletzt stärkt sie auch in Krisenzeiten.

Tipps für ein professionelles Reputationsmanagement

Was können Franchise-Geber tun, um sich einen guten Ruf aufzubauen? Ihn zu pflegen, zu steuern und zu bewahren?

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Christina Westerhorstmann Apr 2014

Mit PR die Partnerakquisition unterstützen

Keine Kommentare Kommunikation, Partnerakquisition

Die Anfragen von Franchise-Interessenten gehen zurück? Unter den Interessenten sind immer seltener die richtigen Kandidaten? Die Gründe dafür können vielfältig sein. Häufig liegt es jedoch auch an der Kommunikation. Oftmals muss lauter getrommelt werden, um bei wechselbereiten Angestellten und Gründungswilligen nachhaltig Aufmerksamkeit zu erzeugen. Eine professionelle PR-Arbeit ist dafür ein bewährtes Instrument. Im Zusammenspiel mit Ihren werblichen Aktivitäten kann diese auf Ihr Unternehmen und damit auf den konkreten Nutzen der von Ihnen gebotenen Franchise-Partnerschaft aufmerksam machen. Denn die wenigsten Franchise-Systeme verfügen heute über eine Markenkraft, die so stark ist, dass sie von selbst Anfragen in Massen generiert. Nicht zuletzt bewegen sich potenzielle Franchise-Partner überall. Heute ist derjenige am Erfolgreichsten, der die gesamte PR-Klaviatur regelmäßig und kontinuierlich nutzt und auf möglichst vielen Kanälen Präsenz zeigt.

Kompetenz demonstrieren

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines Franchise-Systems ist dabei das Ansehen des Franchise-Gebers. Partner wollen sich mit der Marke identifizieren können. Sie wollen die Gewissheit haben, zu einer schlagkräftigen und meinungsbildenden Wirtschaftseinheit zu gehören. Dort, wo das Partner- und Systemmarketing seine Grenzen findet, setzt die aktive Öffentlichkeits- und Pressearbeit ein. Durch die redaktionelle Aussage wird ein größeres Publikum mit einer deutlich höheren Glaubwürdigkeit erreicht. Die PR dient dann nicht nur der Partnerakquisition, sondern auch der Zufriedenheit bestehender Partner im System.

Der Mix führt zum Erfolg

Die Instrumente der PR sind heute so vielfältig wie die unterschiedlichen Medienkanäle am Markt. Da sich in der Regel nicht eindeutig definieren lässt, wo genau potenzielle Franchise-Partner zu finden sind, ist es umso wichtiger, den Mix zu beherrschen. Eine besondere Bedeutung hat dabei das Internet – dieses generiert heute die überwiegende Anzahl an Anfragen. Voraussetzung ist aber, dass Ihre Unternehmenswebsite im Netz gefunden wird und den Interessenten motiviert, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Außerdem kommt es darauf an, dass die Zuführung über andere Medienkanäle stimmt – sei es über franchisespezifische Medien, Branchenmagazine oder Tageszeitungen.

Kommunikation stärken

Nicht nur ein professioneller Internetauftritt zur Franchise-Partnerakquisition, sondern auch  professionell aufbereitete Presseunterlagen sind daher die Voraussetzung für eine erfolgreiche vertrauensbildende Kommunikation. Eine Pressemappe mit den Zahlen, Daten und Fakten zum Unternehmen und der Franchise-Partnerschaft, regelmäßige Presseinformationen über die Entwicklung und Neuigkeiten des Systems, Pressefotos sowie der persönliche Kontakt zu den Redaktionen sind das Basishandwerkszeug für eine erfolgreiche PR. Sämtliche Presseunterlagen sollten auch als Download auf Ihrer Homepage in einem Pressebereich zur Verfügung stehen. Denn Kosten- und Zeitdruck bestimmen den Arbeitsalltag in den Redaktionen. Bedienerfreundlichkeit und Gebrauchswert bestimmen hier den Nutzen für die Medien und damit wiederum für Ihr Unternehmen und Ihre Partnerakquisition.

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Christina Westerhorstmann Jun 2013

Franchise-Partner gesucht! Bildungsforum Franchise bietet Seminar zur Partnerakquisition

Keine Kommentare Allgemein, Kommunikation, Partnerakquisition, Veranstaltungen

Franchise-Geber bewegt derzeit vor allem eine Frage: Wie kann ich mehr geeignete Interessenten für mein Franchise-System gewinnen? Drei von vier Franchise-Gebern sind zuletzt hinter ihren eigenen Expansionszielen geblieben. Eine zu geringe Leadanzahl und eine schlechte Leadqualität werden dabei als die größten Engpässe identifiziert.

BIF_Programm20131205Auch das Bildungsforum Franchise konzentriert sich 2013 auf das Thema „Partnerakquisition“. Anfang Juni trafen sich junge wie etablierte Franchise-Geber in Bonn zum ersten Intensivseminar „Partnerakquisition und Franchise-Kommunikation“. Gemeinsam mit den Teilnehmern wurden vielfältige Aspekte beleuchtet und Lösungsansätze erarbeitet:

  • Was sind die größten Engpässe in der Partnerakquisition und wie kann man diese überwinden?
  • Was kann eine konsequente PR- und Kommunikationsarbeit für das positive Image als Franchise-Geber leisten?
  • Rund 100 bis 150 Leads pro Monat sind erforderlich, um jährlich zehn neue Franchise-Partner zu gewinnen. Mit welchem Mediamix können Franchise-Geber dieses Ziel erreichen?
  • Doch nicht immer ist die Masse entscheidend. Besonders qualifizierte Interessenten lassen sich auch über soziale Medien wie Xing finden.
  • Ein professioneller Umgang mit Leads ist ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Partnergewinnung. Wie können Franchise-Geber aus vorhandenen Leads mehr Verträge gewinnen?
  • Auch rechtliche Fragen sind bei der Partnergewinnung relevant – im Spannungsfeld zwischen Werbung und vorvertraglicher Aufklärung.

 Teilnehmerstimmen zum Seminar:

„Das Bildungsforum Franchise war die Chance permanent abzugleichen, wo PORTAS gut aufgestellt ist im Sinne der Weiterentwicklung der Marke und brachte gleichzeitig die Erkenntnis, dass einiges anzupassen und zu verändern ist, um das Wachstum des Unternehmens abzusichern.“ Frank Jüttner, PORTAS

„Der gute Mix verschiedener Kompetenzen im Markenfranchise-Team garantierte ein von Anfang bis Ende hochinteressantes, praxisnahes und abwechslungsreiches Seminar. Ein gut investierter Tag um in der Partner-Akquise weiterzukommen, Dinge zu verändern und nötige Schritte zu veranlassen. Vielen Dank!“ Karin Schützler, Tiroler Bauernstandl

„Die Teilnahme am Bildungsforum Franchise hat sich in jeder Hinsicht für unser Unternehmen gelohnt. Von der professionellen Aufbereitung der Themen über die kompakte, kurzweilige und professionelle Präsentation bis zum ergiebigen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern wurden alle für uns wichtigen Gesichtspunkte erfüllt. Das Seminar können wir uneingeschränkt empfehlen.“ Carsten E. Pachnicke, 25 MINUTES GmbH

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